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Vom Streik betroffene Bereiche am 25. Juni 2015

Die ASB Lehrerkooperative bittet um Beachtung:

Aktuell sind einige Einrichtungen aus dem Bereich „Kindertagesstätten und schulnahe Betreuungen“ aufgrund des heutigen Warnstreiks geschlossen. Für die betroffenen Kinder sind in anderen Kindertagesstätten der ASB Lehrerkooperative Notbetreuungsplätze eingerichtet (Telefonnummer und E-Mail hier). Im Bereich „Erziehungshilfen und Lernförderung“ streiken einzelne Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Einrichtungen der Bereiche „Sprache und Integration“, „Schule und Lehrgänge“ sowie die der „Berufsvorbereitung“ sind heute regulär geöffnet und damit wie gewohnt erreichbar.

 

Tarifverhandlungen 2015 in der ASB Lehrerkooperative

Derzeit befindet sich die Geschäftsführung der ASB Lehrerkooperative mit der für sie zuständigen Tarifkommission (Verdi und GEW) in Tarifverhandlungen. Die ASB Lehrerkooperative verhandelt über einen grundlegenden Manteltarifvertrag und eine aktuelle Tariflohnerhöhung.

Die ASB Lehrerkooperative steht grundsätzlich inhaltlich hinter der Forderung einer besseren Bezahlung ihres pädagogischen Personals. Sie muss allerdings auch die für ihre Arbeit unabdingbare Refinanzierung sicherstellen. Ihre Geschäftsführung hat den Arbeitnehmervertretern zwei sehr hohe Angebote (>5%) unterbreitet. Aus Sicht der Tarifkommission soll möglichst zu 100% der Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TVöD) in der ASB Lehrerkooperative umgesetzt werden. Dies sieht die Geschäftsführung als nicht mit der aktuellen Refinanzierung der Organisation vereinbar.

Arno Brandscheid, einer der Geschäftsführer der ASB Lehrerkooperative, äußert sich dazu: "Wir sind bestrebt, zu einer schnellen Einigung mit unseren Tarifpartnern zu kommen - im Interesse unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie unserer Klienten, Kunden und Teilnehmenden. Wir möchten allerdings weder die Fortführung unserer sozialen Dienstleistungen, die Arbeitsplatzsicherheit für unsere Belegschaft noch die Zukunftsfähigkeit unseres gemeinnützigen Unternehmens durch das Akzeptieren überzogener Tarifforderungen aufs Spiel setzen. Das seit Wochen vorliegende und nachgebesserte Angebot der Geschäftsführung ist bereits so hoch bemessen, dass der maximal leistbare Betrag ausgeschöpft wird. Im Übrigen ist es aus Sicht der Geschäftsführung bedauerlich, dass seitens der Gewerkschaften augenscheinlich vergessen wurde, dass die ASB Lehrerkooperative erst 2011 aus einer Insolvenzphase in den Normalbetrieb gestartet ist."

Da es bisher noch nicht zu einer Einigung gekommen ist, haben die Gewerkschaften die Beschäftigten der ASB Lehrerkooperative zu Warnstreiks aufgefordert.

Warnstreik am 25. Juni 2015

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ASB Lehrerkooperative treten ab morgen, Donnerstag, 25. Juni 2015 in Warnstreik. Durch Aushänge in den betroffenen Einrichtungen wurde darüber seit Dienstag  informiert.

Die ASB Lehrerkooperative bietet Eltern in besonderer Notlage an diesem Tag in begrenzter Anzahl Notbetreuungsplätze für ihr Kind/ ihre Kinder in einer ihrer anderen Kindertagesstätten an. Diese Notbetreuungsplätze können unter der Telefonnummer (069) 970636 53 (besetzt ab 8:00 Uhr) oder über die E-Mail Adresse erfragt werden.

Die Tarifverhandlungen zwischen der Geschäftsführung der ASB Lehrerkooperative und den Gewerkschaften GEW und ver.di (Tarifkommission) sind in vollem Gange; die Parteien weiterhin im Gespräch. Grundsätzlich sind Streiks rechtmäßige Mittel zur Durchsetzung der Tarifforderung gemäß Streikrecht, an dieser Stelle jedoch aus Arbeitgebersicht verfrüht. Die Geschäftsführung hat den Gewerkschaften in den Verhandlungen weitreichende Angebote unterbreitet.

Die ASB Lehrerkooperative bedauert die sich aus den Warnstreiks ergebenden Unannehmlichkeiten und bittet die Öffentlichkeit um Verständnis.

Allgemeine Anfragen richten Sie bitte an die Geschäftsstelle der ASB Lehrerkooperative unter der Telefonnummer 069 97063610.

Warnstreiks in vier Kitas der ASB Lehrerkooperative am 18. Juni 2015

Vier Kindertageseinrichtungen streiken kurzfristig

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von vier Kindertageseinrichtungen der ASB Lehrerkooperative sind heute, am 18. Juni 2015 in Warnstreik getreten. Die Gewerkschaften haben sie zum Warnstreik aufgerufen, um den Druck auf den Arbeitgeber ASB Lehrerkooperative bei den derzeit laufenden Tarifverhandlungen zu erhöhen. Die folgenden Kindertageseinrichtungen werden bestreikt: Kita Galluspark, Kita Brunnenpfad, Krabbelstube Herzogstraße und Hort Basaltstraße.

Die ASB Lehrerkooperative entschuldigt sich für die Kurzfristigkeit und die den Eltern daraus entstehenden Unannehmlichkeiten.

Die Fachbereichsleitung des zuständigen Bereichs Kindertagesstätten und schulnahe Betreuung sind für Ihre Fragen und Anliegen zu erreichen - unter den Telefonnummern 069-97063677 oder  0160 92298604 sowie per E-Mail an

25 Jahre Frauenprojekte der ASB Lehrerkooperative

Das Frauenprojekt Niederrad der ASB Lehrerkooperative gGmbH feiert dieses Jahr ihr 25-jähriges Bestehen, dicht gefolgt von dem Frauenprojekt Gallus und dem Frauenprojekt Nordwest

Vor 25 Jahren wurde mit dem Start der ersten Deutschkurse auch der Grundstein für die Frauenprojekte gelegt. In Niederrad, Gallus und Nordweststadt/Hausen wurden damals zunächst nur Deutschkurse für Migrantinnen angeboten, untergebracht in Kirchengemeinden oder Kindergärten. Die Bedürfnisse der Teilnehmerinnen gingen allerdings über den reinen Kursbesuch hinaus. Aus diesen Bedürfnissen entwickelten sich ab 1990 die Stadtteilprojekte für Frauen mit eigenen Räumlichkeiten, die Frauenprojekte.

In den drei Frauenprojekten finden Frauen heute wie vor 25 Jahren auf sie und ihren Stadtteil passende Bildungs- und Beratungsangebote. Außer an Deutsch- und Alphabetisierungskursen können sie auch Weiterbildungs- und Gesprächsangebote wahrnehmen – zu Themen, die für sie von großem Interesse sind, wie zum Beispiel Kindererziehung, Stressbewältigung, Schule, Ernährung, Gesundheit, Lese-Schreib-Hilfen und Berufsbilder. Auch Freizeitangebote wie Nähen, die die sozialen Kontakte in Wohnortnähe, d.h. im Stadtteil und Umgebung weiter fördern, finden statt. Darüber hinaus werden Besichtigungen und Ausflüge, die dem Kennenlernen nicht nur des Stadtteils sondern auch von kulturellen Einrichtungen, Beratungsstellen und der Freizeitgestaltung in der Innenstadt Frankfurts dienen, organisiert (Bibliotheken, Palmengarten, Römer, Museen). Auch die Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer ist für die Frauen vor Ort in den Frauenprojekten und telefonisch zugänglich. Parallel zu allen Kursen findet zudem in den Projekten eine Kinderbetreuung statt, damit auch Frauen mit kleinen Kindern teilnehmen können.

Um die langjährige Existenz und Arbeit der Frauenprojekte zu würdigen, wird Ende Mai 2015 ein großes Fest mit internationalem Buffet, Musik und Tanz aus aller Welt stattfinden. Außer den Teilnehmerinnen, Mitarbeiterinnen und  Lehrkräften der Frauenprojekte sind auch die Vertreter der Stadt Frankfurt am Main, Förderer und Kooperationspartner herzlich eingeladen.

 

 

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